Interlabor Belp AG

DAS FIRMENPORTRAIT


Seit über 50 Jahren lautet unser Credo "Analytik aus Leidenschaft". Neben der Begeisterung für analytische Fragestellungen sind Umweltschutz, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung wichtige Elemente unserer Firmenphilosophie.

DER GEMBA WALK


Der Begriff «Gemba» stammt aus dem japanischen und lässt sich mit «der wahre Ort» übersetzen. Im Kontext der Wirtschafts- und Arbeitswelt ist «Gemba» als der Ort der Wertschöpfung zu verstehen. So wäre für einen Automobilkonzern die Produktionsstätte der Fahrzeuge der Gemba. Analog sind in einem Dienstleistungslabor die Labore als Gemba zu betrachten. Das Konzept des Gemba Walks wurde von Taiichi Ohno, dem Entwickler des Toyota-Produktionssystems und Wegbereiter der Just-in-Time-Produktion entwickelt1. Das Konzept beruht auf der Annahme, dass Optimierungsmöglichkeiten am besten durch Beobachtungen direkt am Ort des Geschehens ermittelt werden können. Der Gemba Walk ist prozess- und nicht personenbezogen. Konkret soll der Gemba Walk den Führungskräften und Mitgliedern des Managements ermöglichen, die Prozesse der Wertschöpfungskette im Detail kennenzulernen und durch bewusstes Beobachten und Hinterfragen zu optimieren.

Alle Mitglieder der INTERLABOR Geschäftsleitung haben einen naturwissenschaftlichen Background und Laborerfahrung. So wurden vom Management bereits mit grosser Begeisterung verschiedene Gemba Walks durchgeführt, die vielseitige Ideen und Anregungen zur Prozessoptimierung hervorgebracht haben. Sei es die zeiteffizientere Gestaltung von Arbeitsabläufen, die Einsparung von Papierausdrucken oder die Optimierung der Arbeitsplatzreinigung bis hin zur Verbesserung von Analysemethoden.

1Masaaki Imai: Gemba kaizen: a commonsense low-cost approach to management. McGraw-Hill Professional, New York, 1997, ISBN 978-0-07-031446-7

DIE EIGENTÜMER


Dr. Klaus Mandelatz

Stellver. Geschäftsführer & Bereichsleiter IT

 

DR. KLAUS MANDELATZ

Mein Werdegang bei INTERLABOR begann im Jahr 1991 nach meiner Promotion in Chemie an der Universität in Aachen. Mein erstes grosses Projekt in der Firma bestand im Aufbau des eigenständigen Bereichs  Qualitätsmanagement. INTERLABOR hat als eines der ersten Schweizer Analysenlaboratorien sehr früh die Konformität zu GLP, EN 45001, der späteren ISO 17025 und GMP erlangt.

"Schon zu Studienzeiten faszinierte mich die damals aufkommende Welt der Computer."

Schon zu Beginn der Studienzeit Ende der 70er Jahre faszinierte mich die damals aufkommende Welt der Computer: Programmierbare Taschenrechner von Texas Instruments und etwas später die Tischcomputer von Commodore beflügelten unsere Visionen. Auch heute noch liegt mir als Leiter IT unverändert die Entwicklung von effizienten Arbeitsprozessen durch computergestützte Systeme sehr am Herzen.

Unsere spezialisierten Klimaräume für pharmazeutische Stabilitätslagerungen von bis zu 10 Jahren werden beispielsweise mit unserer Eigenentwicklung Thermoguard computergestützt, kontinuierlich und personenunabhängig überwacht. Aus einer kleinen Eigenentwicklung hat sich ein Spin Off entwickelt, das heute Kunden in aller Welt bis nach Asien bedient.

Mit unserem zentralen LIMS bewirtschaften wir mit eigens hierzu entwickelten Kern- und Peripherieprozessen unser geistiges Know How, die Proben unserer Kunden und halten alle relevanten Informationen am richtigen Ort bereit. Spezielle Lösungen wie ein interaktiver Chemikalienmonitor oder eine automatische Probenbild-Erkennung und Verlinkung sind für uns «Big Data @ INTERLABOR».

Bernhard Burn

Geschäftsführer

 

BERNHARD BURN

Mein Werdegang bei INTERLABOR begann im Jahr 2004 im Bereich Spurenanalytik. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung in der instrumentellen Analytik war ich zunächst für die Entwicklung und Optimierung von gaschromatographischen Verfahren zuständig. Mein erstes grosses Projekt bei INTERLABOR bestand im Ausbau des Bereichs Pharma-Rohstoffe und der Einführung neuer Analysetechniken wie beispielsweise Headspace-Gaschromatographie. Mein Faible für Troubleshooting und die Organisation von Grossprojekten konnte ich nicht nur in der Analytik einbringen sondern auch beim Umzug von INTERLABOR in das neue Firmengebäude im Jahr 2008.

"INTERLABOR ist für mich als Geschäftsführer und Teilhaber ein Teil des Lebens."

Im neuen Firmensitz baute ich eine eigenständige Abteilung für Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf und leitete diese bis zum Wechsel in die Geschäftsleitung im Jahr 2015. Ich schätze bei INTERLABOR besonders die sehr kurzweilige Arbeit und die fachlichen Herausforderungen. Jeden Tag erreichen uns neue Kundenanfragen aus ganz unterschiedlichen Branchen für die wir massgeschneiderte Analysestrategien ausarbeiten. Als Chemiker interessiere ich  mich besonders für die Strukturen der Inhaltsstoffe von pflanzlichen Arzneimitteln. So ermöglicht unser hochauflösendes Massenspektrometer einen tiefen Einblick in die Chemie dieser Stoffe und lässt mich immer wieder aufs Neue staunen, welche Vielfalt an chemische Strukturen in der Natur vorkommt. INTERLABOR ist für mich als Geschäftsführer und Teilhaber ein Teil des Lebens. Mir ist es deshalb wichtig, dass die Freude und der Spass an der Arbeit nicht zu kurz kommen. Daher lege ich viel Wert darauf meine Leidenschaft und Begeisterung für Analytik mit den Mitarbeitern zu teilen und an diese weiterzugeben. Meine Vision ist, dass jeder in der Schweiz mit einer analytischen Fragestellung zuerst an INTERLABOR als Problemlöser denkt.

Heinz Laska

Fachtechnisch verantwortliche Person

 

HEINZ LASKA

Mein Werdegang bei INTERLABOR, respektive dazumal noch Gemeinschaftslabor der Galactina AG und des Milchverbandes Bern, begann im Jahr 1988 in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Eines meiner ersten Projekte bestand darin als Abteilungsleiter die Flüssigkeitschromatographie aufzubauen. Es dauerte nicht lange und aus dieser Abteilung entwickelte sich der eigenständige Bereich Pharma/Lebensmittel. 1997 war ein wichtiges Jahr für das Unternehmen, da das bisherige Management die Firma im Rahmen eines Management-Buy-outs übernahm. Infolgedessen wurde ich in den Verwaltungsrat der neugegründeten Interlabor Belp AG berufen.

"Über all die Jahre war mir immer die Verantwortung von INTERLABOR für seine Mitarbeiter wichtig."

Im Unternehmen wurde immer wieder die Personalknappheit diskutiert. Wir beschlossen daher mit der Ausbildung von Chemielaboranten einen eigenen Beitrag zur Behebung dieses Mangels zu leisten. Mir kam hierbei die Aufgabe zu die Ausbildung der Chemielaboranten als Berufsbildner zu betreuen. Nach dem Umzug in das neue Firmengebäude im Jahr 2008 übernahm ich für insgesamt fünf Jahre die Leitung des neugeschaffenen Bereichs Spurenanalytik. Anschliessend unterstützte ich den Bereich Forschung und Entwicklung sowie den im Jahr 2014 neugegründeten Bereich Validierung/Qualifizierung bei Troubleshooting-Tätigkeiten. Seit 2017 habe ich zusätzlich die Aufgabe der fachtechnisch verantwortlichen Person übernommen. Über all die Jahre war mir immer die Verantwortung von INTERLABOR für seine Mitarbeiter wichtig. So war INTERLABOR seit 1997 im Besitz von Mitarbeitern. Es wurden daher Entscheide immer im Sinne des Unternehmens und nicht im Sinne von Einzelinteressen gefällt.

Meine Vision ist ein dynamisches und verantwortungsvolles Unternehmen mit hoher Flexibilität hinsichtlich der Erfüllung von Kunden- als auch Mitarbeiterwünschen.


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